Newsarchiv
Ein fehlendes Mineral in der Hälfte der Erde
Seit Jahrzehnten gehen Modelle zum Aufbau des Erdinneren von einem Mineral aus, dessen Eigenschaften unter den Bedingungen, unter denen es tatsächlich vorkommt, nie gemessen worden waren. Neue Messungen zeigen nun, dass der Grossteil des unteren Erdmantels möglicherweise deutlich weniger von diesem Mineral enthält als bisher angenommen.
Meteorit liefert Hinweise auf uralte Salzlaken im Inneren primitiver Asteroiden
Ein seltener Meteorit, der nur wenige Minuten nach seinem Fall geborgen wurde, liefert erstmals den Nachweis, dass einst salzhaltige, mineralreiche Flüssigkeiten durch einen primitiven Asteroiden zirkulierten. Forschende der ETH Zürich rekonstruierten die Geschichte des Gesteins von seiner Entstehung bis zu seiner Ankunft auf der Erde.
Uralte tektonische Narben zeigen, wie Plutos Mond Charon seine Rotation verlangsamte
Forschende der ETH Zürich und der UCLA, Los Angeles, haben den ersten überzeugenden geologischen Nachweis erbracht, dass Plutos grösster Mond Charon tektonische Spuren seiner frühen Gezeiten-abgebremsten Rotation bewahrt hat.
Molekulare Fossilien zeigen, wie sich die Erde von extremen Klimaerwärmungen erholen kann
Forschende haben neue Erkenntnisse aus einem der extremsten Erwärmungsereignisse der Erdgeschichte gewonnen. Die Ergebnisse zeigen, wie sich das Klima noch lange nach dem Ende menschlich verursachter CO₂-Emissionen erholen könnte.
Verwerfungen formen die Erdoberfläche weit über die eigentliche Störungszone hinaus
Aktive Verwerfungen heben nicht nur Gebirge an: Sie schwächen Gesteine über Distanzen von bis zu 100 Kilometern und erhöhen dadurch die Erosionseffizienz von Landschaften deutlich stärker als bislang angenommen.
Eisen-Nanopartikel aus dem Erdinneren zeigen, warum sich der Erdmantel nie vollständig vermischte
Im Inneren vulkanischer Gesteine aus Hawaii, Island oder Samoa verbirgt sich ein chemisches Relikt aus der Frühzeit unseres Planeten.
Schwächelnde Meeresströmung könnte Eiszeiten intensiviert haben
Eine verlangsamte Meeresströmung im Nordatlantik trug vor rund einer Million Jahren entscheidend zu längeren und intensiveren Eiszeiten bei. Die Ergebnisse liefern zudem neue Hinweise für das Verständnis künftiger Klimaveränderungen.
Schottlands uraltes Herz: Wie Wasser die ersten Kontinente der Erde formte
Wie entstanden die ersten Kontinente der Erde? Geologinnen und Geologen erforschen seit langem den Nordwesten Schottlands. Nun zeigen Forschende der ETH Zürich: Das geologische Fundament der Region ist rund 500 Millionen Jahre älter als gedacht und Wasser spielte eine entscheidende Rolle.
Tief im Erdmantel beginnt das Schmelzen weltweit auf die gleiche Weise
Vulkane sind der sichtbare Ausdruck von Magmen, die ihre Reise etwa 200 Kilometer unter der Erdoberfläche beginnen. Wie diese tiefen Magmen entstehen, hat nun ein Forschungsteam der ETH Zürich und der Carnegie Institution for Science untersucht.