Newsarchiv
Verwerfungen formen die Erdoberfläche weit über die eigentliche Störungszone hinaus
Aktive Verwerfungen heben nicht nur Gebirge an: Sie schwächen Gesteine über Distanzen von bis zu 100 Kilometern und erhöhen dadurch die Erosionseffizienz von Landschaften deutlich stärker als bislang angenommen.
Eisen-Nanopartikel aus dem Erdinneren zeigen, warum sich der Erdmantel nie vollständig vermischte
Im Inneren vulkanischer Gesteine aus Hawaii, Island oder Samoa verbirgt sich ein chemisches Relikt aus der Frühzeit unseres Planeten.
Schwächelnde Meeresströmung könnte Eiszeiten intensiviert haben
Eine verlangsamte Meeresströmung im Nordatlantik trug vor rund einer Million Jahren entscheidend zu längeren und intensiveren Eiszeiten bei. Die Ergebnisse liefern zudem neue Hinweise für das Verständnis künftiger Klimaveränderungen.
Schottlands uraltes Herz: Wie Wasser die ersten Kontinente der Erde formte
Wie entstanden die ersten Kontinente der Erde? Geologinnen und Geologen erforschen seit langem den Nordwesten Schottlands. Nun zeigen Forschende der ETH Zürich: Das geologische Fundament der Region ist rund 500 Millionen Jahre älter als gedacht und Wasser spielte eine entscheidende Rolle.
Tief im Erdmantel beginnt das Schmelzen weltweit auf die gleiche Weise
Vulkane sind der sichtbare Ausdruck von Magmen, die ihre Reise etwa 200 Kilometer unter der Erdoberfläche beginnen. Wie diese tiefen Magmen entstehen, hat nun ein Forschungsteam der ETH Zürich und der Carnegie Institution for Science untersucht.
Wie ozeanische Sedimente das Gleichgewicht von Sauerstoff und Klima der Erde steuern
Eine neue Studie zeigt, welche Umweltfaktoren bestimmen, wie das Mineral Pyrit in ozeanischen Sedimenten entsteht und vergraben wird, und welche Rolle dieser Prozess für das Gleichgewicht von Sauerstoff und Klima auf der Erde spielt.
Schweizer Untergrund birgt zahlreiche Hinweise auf Vorkommen kritischer Rohstoffe
Eine Neuauswertung von Rohstoffdaten zeigt: Im Schweizer Untergrund gibt es Hinweise auf Vorkommen zahlreicher kritischer Rohstoffe wie Kupfer, seltene Erden oder Lithium. Könnte sich deren Exploration und Abbau lohnen?
Zum Gedenken an Hans Rieber
Hans P. Rieber, Professor für Paläozoologie an der Universität Zürich (1976–2001) und ETH Zürich (1976–1999), ist am 4. November 2025 verstorben.
Madagaskar: Die Insel, die über Zeit gespalten wurde
Wie uralte tektonische Kräfte eine Landschaft formten und die Bühne für eines der artenreichsten Ökosysteme der Erde schufen.